Ehrenamtlicher aktiver Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr – auch etwas für mich !?
Als Einwohner in einer der Gemeinden der VG Pförring wissen Sie, dass Sie sich auf Ihre Freiwilligen Feuerwehren verlassen können.
Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Sie über den Notruf 112 Hilfe in allen Notlagen anfordern. Egal, ob es sich um das Beseitigen von Wespennestern aus Rollokästen handelt, eine Katze vom Baum geholt werden muss, der Keller wegen eines geplatzten Wasserrohres vollgelaufen ist, eine Ölspur auf der Straße beseitigt werden muss, wenn bei Bränden und scheren Verkehrsunfällen dringend Hilfe benötigt wird oder gar im Katastrophenfall, wenn Hochwasser unsere Orte bedroht oder nach schweren Stürmen die Straßen unpassierbar werden.
Die Feuerwehren sind in 5 – 10 Minuten vor Ort und helfen.
Haben Sie sich aber auf der anderen Seite überlegt, dass wenn Sie die Feuerwehr holen, ausschließlich Ihre Nachbarn und Bekannten kommen, die alle ehrenamtlich in den Freiwilligen Feuerwehren der VG Pförring Dienst leisten?
Dieser ehrenamtliche Dienst ist nur so lange möglich, solange genügend Bürgerinnen und Bürger bereit sind, diesen ehrenamtlichen Dienst zu leisten.
Lassen Sie uns gemeinsam das undenkbare denken, wenn es nämlich nicht mehr genügend Mitbürgerinnen und -bürger gibt, die diesen Dienst verrichten.
Dann könnte es leicht wie folgt aussehen:
Bei einem Brand einer Wohnung im Innerortsbereich mit starker Rauchentwicklung ruft eine Person um Hilfe und kann die Wohnung selbst nicht (mehr) verlassen. Die betroffene Person konnte nur noch den Notruf 112 absetzen und benötigt dringend Hilfe. Nachdem es an diesem Ort eben keine Freiwillige Feuerwehr mehr gibt
(da es nicht mehr genügend Mitbürgerinnen und –bürger gibt, die sich in den Freiwilligen Feuerwehren ehrenamtlich engagieren) erscheint die Freiwillige Feuerwehr nicht wie üblich in rund 5 -10 Minuten nach Alarmierung an der Einsatzstelle, sondern es dauert rund 20 - 25 Minuten, da die nächste Freiwillige Feuerwehr entsprechender Ausrüstung bzw. die nächste Berufsfeuerwehr von weit her kommen muss.
In der Zwischenzeit erscheinen am Einsatzort:
die Nachbarn
Mitarbeiter des Gemeindebauhofs
Der Rettungsdienst
Der Notarzt
Die Polizei
Aber allen ist gleich: Sie können die Wohnung trotz intensiver Bemühungen wegen der starken Rauchentwicklung nicht betreten. Sie müssen auf die von weit her kommende Feuerwehr warten.
Erst nachdem die Feuerwehr am Einsatzort eintrifft, können alle notwendigen Maßnahmen zur Rettung und Brandbekämpfung vorgenommen werden.
Wie sich der beißende und giftige Rauch nach 30 Minuten auf die Personen in der betroffenen Wohnung auswirkt, kann sich jeder selbst vorstellen.
Ähnlich sieht es bei allen anderen Einsatzsituationen wie Verkehrsunfällen, Wasseraustritt usw. aus.
Selbstverständlich ist es auch den Verantwortlichen in den Freiwilligen Feuerwehren klar, dass bedingt durch die heutige Arbeitswelt die zur Verfügung stehende Freizeit z. T. eng bemessen ist. Andererseits stehen auch die Verantwortlichen in den Freiwilligen Feuerwehren im Arbeitsleben und wissen um die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements. Es gibt heutzutage vielfältige Möglichkeiten, sich in den Freiwilligen Feuerwehren zu engagieren. Es beginnt im Bereich der Jugendfeuerwehr, setzt sich in der Aus- und Weiterbildung fort, Brandschutzerziehung- und Aufklärung und das Engagement für die Feuerwehren im Bereich der offenen Ganztagesschulen sind weitere Möglichkeiten eines Engagements.
Und natürlich wird jeder auf seine Tätigkeit intensiv vorbereitet – und das Ganze ist schon ab dem 12. Lebensjahr für Jungen und Mädchen möglich.
Lassen Sie uns gemeinsam den für Sie besten Weg für ein ehrenamtliches Engagement in den Feuerwehren sprechen – es gibt für jeden eine Möglichkeit hier tätig zu werden – auch zum eigenen Nutzen.
Ihre Freiwilligen Feuerwehren freuen sich auf Sie und Ihr Engagement – damit das beschriebene Schreckensszenario nie Wirklichkeit wird
KBM Franz Waltl
KJFW LK EI/BezJFW Oberbayern
Bürgerinformation Rettungskarte im Fahrzeug spart wichtige Zeit!!
Bürgerinformation
Rettungskarte im Fahrzeug
spart wichtige Zeit!!
Gerade bei der Rettung von Verkehrsunfallopfern aus Fahrzeugen kann jede Sekunde entscheiden sein, ob gesundheitliche Nachfolgen entstehen.
Eine Rettungskarte im Fahrzeug kann daher bei einem Verkehrsunfall, wenn zur Rettung von eingeklemmten Personen das Auto aufgeschnitten werden muss, wertvolle Zeit ersparen.
Warum ist die Aufbewahrung der Rettungskarte im PKW wichtig und sinnvoll?
Sie gibt Rettungskräften Auskunft über etwaige Gastanks der Fahrzeug-Airbags und gerade diese wichtige Information ist besonders für die Feuerwehr von großer Bedeutung.
Die Feuerwehreinsatzkräfte wissen somit beispielsweise sofort, wo sie ihr hydraulisches Rettungsgerät, sprich Schere und Spreizgerät, zum Öffnen des Fahrzeuges platzieren dürfen, ohne eine Explosion des Airbags zu verursachen, was wiederum weitere Probleme auslösen könnte.
Weitere ausführliche Informationen zum Thema Rettungskarte, sowie die zu ihrem Fahrzeug passende Rettungskarte finden sie unter www.rettungskarte.de
Hinweis:
Das farbige DIN-A4-Blatt sollte hinter der Fahrer-Sonnenblende aufbewahrt werden.
In Bayern wurden die Einsatzkräfte nämlich bereits darauf geschult, nach einem Verkehrsunfall in diesem Bereich nach der Rettungskarte zu sehen.
Beispiel einer Rettungskarte eines BMW 3er
Quelle: ADAC