FW-Ehrenzeichen

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FF-Gaden

 

FF-Lobsing

 

FF-Pförring 10 + 20 Jahre

 

FF-Pförring 20 + 30 Jahre

 

FF-Pirkenbunn

 

FF-Wackerstein

 

Urkunde

Der Markt Pförring hat zum ersten Mal das neu geschaffene „Ehrenzeichen für aktiven Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren der Marktgemeinde“ verliehen. 143 Feuerwehrleute wurden im Rahmen einer festlichen Sondersitzung des Gemeinderats ausgezeichnet.

Im Januar hat der Pförringer Gemeinderat einstimmig die Satzung zur Schaffung eines Ehrenzeichens für aktiven Feuerwehrdienst beschlossen. Bürgermeister Bernhard Sammiller zitierte zu Beginn der Sondersitzung aus der Präambel, in der es heißt, „der aktive ehrenamtliche Dienst in den Feuerwehren der Marktgemeinde Pförring ist für den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung des Marktes Pförring und seiner Ortsteile unentbehrlich“. Die Auszeichnung besteht aus einer blau-weiß geteilten Bandschnalle mit dem Wappen des Marktes Pförring und wird auf Antrag des Kommandanten zusammen mit einer Urkunde in drei Stufen verliehen: Bronze für 10 Jahre, Silber für 20 Jahre und Gold für 30 Jahre aktiven Dienst. 

„Den Feuerwehrfrauen und –männern gebührt für ihren lebensnotwendigen Dienst nicht nur wohlwollende Anerkennung sondern auch ein besonderer Dank“, sagte Sammiller. Freiwillig ehrenamtlich einer Feuerwehr anzugehören sei kein Hobby, sondern Verpflichtung, sich einzusetzen für Gesundheit, Leben und den Schutz von Hab und Gut der Mitmenschen. „Dafür haben Sie mehr als zehn, zwanzig oder gar dreißig Jahre lang das Wertvollste eingesetzt, was Sie haben, ein Stück Ihrer Lebenszeit“, würdigte Sammiller das Engagement Geehrten.

Damit „unser Zuhause“ auch in Zukunft sicher ist, dürften die Feuerwehrleute nicht vergessen, junge Leute zu begeistern. „Die Technik allein wird’s nicht richten“, sagte Sammiller in Anspielung auf die zwei neuen Autos und die neue Tragkraftspritze, die der Markt Pförring heuer gekauft hat. An die altgedienten Floriansjünger appellierte Sammiller, „geben Sie ihre innere Einstellung weiter an Ihre Kinder und Enkel“. 

Da heuer das kommunale Ehrenzeichen zum ersten Mal vergeben wurde, war die Zahl der Dienstjubilare nicht nur sehr groß. Unter Ihnen waren auch etliche, die schon das Goldene Abzeichen für 40 Dienstjahre erhalten hatten. Zu dieser Gruppe hätte auch Bürgermeister Sammiller gezählt, wie seine Stellvertreter Thomas Batz und Marieluise Resch bekannt gaben. Nach der zügigen Verleihung der Urkunden und Abzeichen durch Bürgermeister Sammiller und Kreisbrandmeister Franz Waltl – er hatte die Idee zu der kommunalen Auszeichnung -, gab es beim Stehempfang in er Schulaula ausgiebig Gelegenheit zum Gedankenaustausch. (kue)

Kasten: 

„Ich will Feuerwehrmann werden!“ Diesem bekannten Wunsch des kleinen Drachen Grisu setzte Sammiller die Frage entgegen „Ja warum eigentlich?“ und beantwortete es mit Auszügen aus einem bekannten Feuerwehrgedicht: „Ich wünschte, du könntest meine Gedanken lesen, wenn ich zu einem entstehenden Feuer oder einem Unfall gerufen werde. Ich wünschte, du könntest fühlen wie es ist, ein brennendes Schlafzimmer nach eingeschlossenen Kindern abzusuchen. Ich wünschte, du könntest nachvollziehen wie es ist, wenn ich helfe, eine jungen Frau aus den Trümmern ihres Wagens zu retten. Ich wünschte du könntest dabei sein, wenn der Notarzt das kleine Mädchen für tot erklärt, nachdem ich zuvor 25 Minuten lang versucht habe, es am Leben zu halten. Ich wünschte, du könntest die Kameradschaft und die Befriedigung erfahren, Leben gerettet oder jemandes Eigentum geschützt zu haben, da zu sein zur richtigen Zeit am richtigen Ort, in der Gefahr oder aus der Hektik und dem Chaos Ordnung zu schaffen.

So lange du dieses Leben nicht durchgemacht hast, wirst du nicht wirklich verstehen, wer ich bin, was wir sind oder was uns unsere Arbeit wirklich bedeutet. Ich wünschte, du könntest es!“

 

 


143 Floriansjünger ausgezeichnet!

 

Sieben Frauen stehen ihren Mann: Bürgermeister Bernhard Sammiller ehrte Veronika Schlittenbauer, Daniela Peter und Rosemarie Mayer von der Feuerwehr Pirkenbrunn für zehn Jahre, Sabine Böck aus Pförring für 20 Jahre, Nadine Huber aus Pförring für zehn Jahre, Ulrike Heinrich aus Wackerstein für 20 Jahre und Silvia Zehentbauer aus Pförring für zehn Jahre aktiven Dienst (von links) - Foto: Kügel 

 

Bürgermeister Bernhard Sammiller zitierte zu Beginn der Sondersitzung aus der Präambel, in der es heißt, „der aktive ehrenamtliche Dienst in den Feuerwehren der Marktgemeinde Pförring ist für den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung des Marktes Pförring und seiner Ortsteile unentbehrlich“. 

Die Auszeichnung besteht aus einer blau-weiß geteilten Bandschnalle mit dem Wappen des Marktes Pförring und wird auf Antrag des Kommandanten zusammen mit einer Urkunde in drei Stufen verliehen: Bronze für zehn Jahre, Silber für 20 Jahre und Gold für 30 Jahre aktiven Dienst. „Den Feuerwehrfrauen und –männern gebührt für ihren lebensnotwendigen Dienst nicht nur wohlwollende Anerkennung, sondern auch ein besonderer Dank“, sagte Sammiller. Freiwillig ehrenamtlich einer Feuerwehr anzugehören sei kein Hobby, sondern Verpflichtung, sich einzusetzen für Gesundheit, Leben und den Schutz von Hab und Gut der Mitmenschen. „Dafür haben Sie mehr als zehn, 20 oder gar 30 Jahre lang das Wertvollste eingesetzt, was Sie haben, ein Stück Ihrer Lebenszeit“, würdigte Sammiller das Engagement Geehrten.

Damit „unser Zuhause“ auch in Zukunft sicher ist, dürften die Feuerwehrleute nicht vergessen, junge Leute zu begeistern. „Die Technik allein wird’s nicht richten“, sagte Sammiller in Anspielung auf die zwei neuen Autos und die neue Tragkraftspritze, die der Markt Pförring heuer gekauft hat. An die altgedienten Floriansjünger appellierte Sammiller, „geben Sie ihre innere Einstellung weiter an Ihre Kinder und Enkel“.

Da heuer das kommunale Ehrenzeichen zum ersten Mal vergeben wurde, war die Zahl der Dienstjubilare nicht nur sehr groß. Unter Ihnen waren auch etliche, die schon das Goldene Abzeichen für 40 Dienstjahre erhalten hatten. Zu dieser Gruppe hätte auch Bürgermeister Sammiller gezählt, wie seine Stellvertreter Thomas Batz und Marieluise Resch bekannt gaben. Nach der zügigen Verleihung der Urkunden und Abzeichen durch Bürgermeister Sammiller und Kreisbrandmeister Franz Waltl – er hatte die Idee zu der kommunalen Auszeichnung –, gab es beim Stehempfang in er Schulaula ausgiebig Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

Von Sebastian Kügel